
Thanksgiving ist eine Zeit, in der wir daran denken, der Gemeinschaft etwas zurückzugeben, um uns für unseren eigenen Erfolg und unser Glück zu bedanken. Kürzlich hatte Potomac die Gelegenheit, den Teilnehmern der jährlichen DigiFab-Konferenz in Baltimore unser Fachwissen über den leistungsstarken Einsatz der digitalen Fertigung in verschiedenen Bereichen zu vermitteln.
Die DigiFabCon, die zum Teil von Chevron und der Deutsch Foundation unterstützt wird, beleuchtet die grundlegenden Veränderungen, die die digitale Fertigung für die Fertigung, die formale Bildung von Kindern bis 16 Jahren, die Gründung von Start-ups, die Ausbildung von Arbeitskräften, nicht-traditionelles Lernen, Innovation, neue Geschäftsmodelle, den Aufbau von Gemeinschaften ... ja, das Leben, wie wir es kennen, mit sich bringt.
Neue Technologien für die digitale Fertigung, insbesondere der 3D-Druck, machen Schlagzeilen, aber was bedeutet das alles wirklich? Um der Gemeinschaft zu helfen, die Komplexität dieser Frage zu verstehen, fungierte Potomac als Programmvorsitzende der DigiFabCon und versammelte eine Gruppe von Experten aus der Industrie und dem Fab Lab Network, die anhand von Beispielen aus der realen Welt die Möglichkeiten und Herausforderungen der digitalen Fabrikation für eine breite Palette alltäglicher Aktivitäten aufzeigten.
Nach der Begrüßung durch Ralph Resnick von America Makes und Stephanie Santoso vom White House Office of Science and Technology Policy stand der 3D-Druck im Mittelpunkt derersten Keynote der 3D Systems Corporation. Hugh Evans, VP of Corporate Development and Ventures bei dem Unternehmen, das 1983 den 3D-Druck erfunden hat, gab eine klare und prägnante Analyse der treibenden Faktoren, die es dem 3D-Druck ermöglichen, sich auf alles auszuwirken, von medizinischen Geräten wie der Invisalign-Zahnspange und Prothesen, die ein modisches Statement sind, über Flugzeugteile, die das Gewicht reduzieren, bis hin zu Süßigkeiten und Schokolade und industriellen Rapid-Prototyping- und Produktionsanwendungen. Die Zukunft der Fertigung ist da, und sie kann nur wachsen, wenn innovative Unternehmer das Potenzial neuer Designoptionen erkunden.

Das Fab Lab Network präsentierte diezweite Keynote. Sherry Lassiter, Direktorin der Fab Foundation, die alle 400 Fab Labs weltweit koordiniert, beschrieb die Gemeinsamkeiten aller Digital Fabrication Laboratories und ging dann auf Projekte bestimmter Labs ein, die die Gemeinden, in denen sie angesiedelt sind, verändern. Blair Evans, geschäftsführender Direktor von Incite Focus in Detroit, gab Beispiele dafür, wie die Arbeit in den Fab Labs die grundlegende Definition eines "produktiven Mitglieds der Gesellschaft" verändert. Indem man Jugendlichen und Gemeindemitgliedern die Werkzeuge an die Hand gab, um alltägliche Dinge herzustellen - von Lebensmitteln über Unterkünfte bis hin zu Spielzeug -, wurde das gesamte soziale Gefüge des Wirtschaftslebens verändert, so dass die Gemeinden mehr Zeit für die Dinge haben, die sie lieben.
David Schneider, Professor für Systemtechnik an der Cornell University, berichtete, wie Designprojekte wie der Intel Cup eine neue Generation von Designern hervorbringen. Michael Raphael, CEO von Direct Dimensions, verblüffte das Publikum mit Fotos der vielen Objekte, die das Unternehmen für Museen, Filmaufnahmen und 3D-Selfies gescannt hatte. Und Alex Baddock erläuterte, wie die Software von SOLIDWORKS die CAD-Konstruktion erweitern kann, um den komplexen Gegebenheiten der neuen 3D-Welt gerecht zu werden.
Der Education Track wurde vom Teaching Institute for Excellence in STEM organisiert, einem Fab Lab-Mitglied, das FabEd-Programme organisiert und dabei hilft, Fab Labs in Bildungseinrichtungen zu bringen. Der Manufacturing Track wurde von Roger Kilmer vom NIST organisiert und umfasste inspirierende neue Geschäftsmodelle von Kegan Schouwenburg, der mit SOLS die Branche der maßgefertigten Einlagen auf den Kopf stellt, und Justin Fishkin, der an der Crowdsourcing-Fertigung eines 3D-gedruckten Autos und von Geräten in Zusammenarbeit mit GE bei Local Motors beteiligt ist. Unser eigener CEO Mike Adelstein erklärte, wie Potomac den 3D-Druck mit anderen digitalen Fertigungstechnologien in der Fabrikhalle integriert.

Am fesselndsten waren vielleicht die Live-Demos. Fab Lab Baltimore lasert und graviert die Erinnerungsplaketten, ShopBot Tools zeigt eine neue persönliche Fräsmaschine, NV Robotics stellt einen vollautomatischen 3D-Drucker vor, und Sculptgraphics zeigt Muster von Teilen, die mit MCor-Maschinen aus Standardpapier gedruckt wurden.
Es war ein Tag voller augenöffnender Ideen, Konzepte und Erfahrungen für alle Teilnehmer, egal ob sie neu in der digitalen Fertigung sind oder bereits Erfahrung haben. Wenn es uns gelungen ist, auch nur bei einem Designer, Hersteller oder Ausbilder Kreativität zu wecken, dann ist Potomac in dieser Zeit des Dankes sehr dankbar.

