Wann man sich für den 3D-Druck entscheidet Teil 3: Rapid Prototyping
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Wann man sich für den 3D-Druck entscheidet Teil 3: Rapid Prototyping

Digibru Ops | January 15, 2014

Mikrofluidik-Gerät
3D-gedrucktes und per Laser mikrobearbeitetes Mikrofluidikteil.

Obwohl sich die 3D-Drucktechnologie über ihre ursprüngliche Rolle als Rapid-Prototyping-Werkzeug hinaus in den Produktionsbereich weiterentwickelt hat, ist die additive Fertigung nach wie vor eine gute Wahl, um neue Designkonzepte zu testen. Wie alle digitalen Fertigungsverfahren ermöglichen CAD-Dateien schnelle und einfache Änderungen und Modifikationen, während die Teilekonstruktionen getestet und überprüft werden. Und was noch wichtiger ist: Die Durchlaufzeiten des 3D-Drucks sind beim Rapid Prototyping wesentlich kürzer, so dass echte iterative Designprozesse möglich sind.

Bei Potomac begleiten wir unsere Kunden vom Prototyp bis zur Produktion. Bei der Entwicklung von Prototypen und Herstellungsverfahren für neue Produkte kommt häufig der 3D-Druck zum Einsatz. Hier ist ein Beispiel für Rapid Prototyping mit 3D-Druck:

Ein Unternehmen aus der Gesundheitsbranche benötigte ein einzigartiges Design für ein mikrofluidisches Gerät. Diese oft als "Lab on a Chip" bezeichnete Branche ist auf dem Vormarsch, wenn es um schnelle, wirtschaftliche Analysen geht. Durch eine innovative Kombination aus Lasermikrobearbeitung und 3D-Druck entstand für den Kunden ein Produkt, das nicht nur die Aufgabe erfüllte, sondern auch kostengünstig war.

Unser 3D Systems ProJet 3000Plus war die eindeutige Wahl für die Herstellung des Makrogeräts - ein ca. 2" x 2" großes durchsichtiges Acrylteil mit Merkmalen im Bereich von 100 bis 200 Mikron. Mit herkömmlichem Fräsen ließen sich die von uns benötigten Details nicht herstellen, aber mit dem 3D-Druck schon, und zwar mit Leichtigkeit. Ein zusätzlicher Vorteil ist, dass der 3D-Druck eine saubere Oberfläche erzeugt und dass es kein Schmelzen oder eine Wärmeeinflusszone (HAZ) gibt.

Der 3D-Druck sparte auch Zeit durch die Stapelverarbeitung in unserem hochauflösenden 3D-Produktionsdrucker von 3D Systems Corp., anstatt jedes Teil einzeln mit mechanischer Bearbeitung herzustellen. Mit unserer jahrzehntelangen Erfahrung in der Lasermikrobearbeitung konnten wir dann die erforderlichen Kanäle in das mikrofluidische Gerät einfügen, um das Produkt fertigzustellen. Wie auf dem Foto zu sehen ist, sind die Kanäle 10 Mikrometer breit und 10 Mikrometer tief; die Pfosten haben einen Durchmesser von 140 Mikrometern und eine Tiefe von 70 Mikrometern.

Mike Adelstein, Präsident und CEO von Potomac, sagt: "Durch die Integration des 3D-Drucks mit den anderen Werkzeugen in unserer Fabrik können wir einzigartige Lösungen entwickeln, die in der nächsten industriellen Revolution neue Maßstäbe setzen."

POTOMAC RPM

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